An unseren beiden freien Tagen wollten wir in den unvergesslichen "Genuss" von Rotorua kommen. Es war schon interessant anzusehen, wie es aus allen Ecken und Winkeln dieser Stadt dampfen tat. Und natürlich...welch herrlich schwefeliger Geruch in der Stadt lag. Mjam...!
Um mal nicht den traditionellen Touristenparks die hart verdienten Dollars in den Rachen zu werfen, entschlossen wir uns - wir bekamen den Tipp einst von einem schweizer Ehepaar - das "Whakarewarewa Thermal Village" zu besuchen, einem bis heute bewohnten Maori Dorf am Rande von Rotorua.


Die Bewohner selbst (insgesamt 70 Bewohner) fuehren Interessierte durch ihren Ort, umgeben und durchzogen von geothermischer Aktivitaet.


Entsprechend passten sie ihre Lebensgewohnheiten an: Essen wird in Erdlöchern gekocht, geduenstet, blanchiert...whatever. Je nachdem wie tief ein jeweiliges Erdloch ist. Ein hartgekochtes Ei bekommt man an manchen Stellen innerhalb von 6(!) Sekunden.




Geothermische Aktion zum kleinen Preis findet man erstaunlicher Weise im Stadtzentrum von Rotorua, wo man den Kuirau Park auf eigene Faust kostenlos erkunden kann. Die juengste Eruption in 2003 bedeckten Teile des Parkes unter Schlamm und lockten somit viele Schaulustige an. Jede Menge Rauch und "Mud-Pools" (blubbernde Schlammbecken). :)






Übernachtet haben wir im KiwiPaka, einer außergewoehnlich preiswerte, freundliche, saubere und gut ausgestattete "Backpacker"-Unterkunft mit eigenem Restaurant und Bar sowie dem Highlight: Hot Pool. Also ein natuerlich "beheizter" Swimmingpool der fuer die Gaeste bis 24Uhr genutzt werden konnte. Fuer knapp 5EUR pro Übernachtung je Person ließen wir uns das natuerlich nicht entgehen. Ein echter Geheimtipp!




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