Mittwoch, 26. Mai 2010

"Besuch" aus Thüringen

19.04.2010:

Hier mal auf die Schnelle ein paar Bilder von Kasten und Yvonne, die wir bei Peggy und Peter getroffen und kennengelernt haben. Beide kommen ja eigentlich ganz aus der Nähe in Deutschland: Weimar und Jena.


Und am Abend haben wir es uns richtig gut gehen lassen.


So wie der letzte Tag zu Ende gegangen ist, so fängt der Nächste an.




Donnerstag, 13. Mai 2010

Stormers vs. Chiefs - Rugby in Hamilton

16.04.2010:

Eine Nation in Trance, wenn es um Rugby geht.
Gilly und Mike luden uns zum Rugbymatch ihrer Favouriten, den Chiefs aus Hamilton, ein bzw. ueberliesen uns ihre Saisontickets, da sie nicht zum Match gehen konnten. Da sagen wir nicht "nein"! Immerhin ist Rugby Volkssport Number One hier bei den Kiwis. Jährlich findet ein TriNations Cup statt, bei dem Mannschaften aus Neuseeland, Australien und Suedafrika aufeinandertreffen. Heute durften wir beim Spiel Chiefs gegen die suedafrikanischen "Stormers" mitfiebern.


Mit Schal, Glocke und anderen Fanutensilien ausgestattet ging es nach der Arbeit ins 150km entfernte Hamilton.

Rugby ist die Vorform des amerikanischen Footballs: zum allgemeinen Erstaunen wird dieses ohne Koerperprotektoren gespielt. Amazing!

Ziel ist es den ovalen Ball hinter die gegnerische Grundlinie zu Boden zu bringen. Dabei darf der Ball nur nach hinten gepasst bzw. geworfen werden. Gelingt es den Ball hinter die gegnerische Grundlinie zu bringen bekommt die angreifende Mannschaft dafuer 5Punkte und die Chance eine Erhoehung von 3 Punkten zu erzielen, wobei der Ball auf einer gedachten Linie (parallel zur Seitenauslinie) in Hoehe jenes Punktes bei dem der Ball auf den Boden kam, durch die H-foermigen "Tore" zu kicken. Natuerlich gibt es noch verschiedene mehr Spielzuege, aber das ist ja hier kein Regelwerk... ;-) Mehr Details gibts bestimmt in den Tiefen des WWWs.


Na jedenfalls machten die Stormers ihrem Namen alle Ehre und fuer die Chiefs war das Heimspiel eher eine Blamage! 15:49 verloren. Zeit die Fanartikel wegzupacken...

Naja, wir waren ja eher unparteiisch und genossen das Spiel aus neutraler Sicht. Tolle Sache! 2011 findet hier in Under Down Under die Rugby Weltmeisterschaft statt.

Rotorua - ein unvergessliches Parfüm

14.04.2010 - 15.04.2010:

An unseren beiden freien Tagen wollten wir in den unvergesslichen "Genuss" von Rotorua kommen. Es war schon interessant anzusehen, wie es aus allen Ecken und Winkeln dieser Stadt dampfen tat. Und natürlich...welch herrlich schwefeliger Geruch in der Stadt lag. Mjam...!

Um mal nicht den traditionellen Touristenparks die hart verdienten Dollars in den Rachen zu werfen, entschlossen wir uns - wir bekamen den Tipp einst von einem schweizer Ehepaar - das "Whakarewarewa Thermal Village" zu besuchen, einem bis heute bewohnten Maori Dorf am Rande von Rotorua.


Die Bewohner selbst (insgesamt 70 Bewohner) fuehren Interessierte durch ihren Ort, umgeben und durchzogen von geothermischer Aktivitaet.


Entsprechend passten sie ihre Lebensgewohnheiten an: Essen wird in Erdlöchern gekocht, geduenstet, blanchiert...whatever. Je nachdem wie tief ein jeweiliges Erdloch ist. Ein hartgekochtes Ei bekommt man an manchen Stellen innerhalb von 6(!) Sekunden.



Auch gibt es "Hot Pools" in denen die Bewohner ihr Bad nehmen oder Wäsche waschen. Zwar gibt es im Ort keine Geysire zu sehen, jedoch kann man von verschiedenen Aussichtspunkten jene Geysire im benachbarten "Te Puia" Park beobachten.



Geothermische Aktion zum kleinen Preis findet man erstaunlicher Weise im Stadtzentrum von Rotorua, wo man den Kuirau Park auf eigene Faust kostenlos erkunden kann. Die juengste Eruption in 2003 bedeckten Teile des Parkes unter Schlamm und lockten somit viele Schaulustige an. Jede Menge Rauch und "Mud-Pools" (blubbernde Schlammbecken). :)



Übernachtet haben wir im KiwiPaka, einer außergewoehnlich preiswerte, freundliche, saubere und gut ausgestattete "Backpacker"-Unterkunft mit eigenem Restaurant und Bar sowie dem Highlight: Hot Pool. Also ein natuerlich "beheizter" Swimmingpool der fuer die Gaeste bis 24Uhr genutzt werden konnte. Fuer knapp 5EUR pro Übernachtung je Person ließen wir uns das natuerlich nicht entgehen. Ein echter Geheimtipp!