Samstag, 21. August 2010

Blutige Anfänger im Snowboarden

18.08.2010:

Nach knapp 8 Wochen in Methven haben wir es geschafft einen gemeinsamen freien Tag zu bekommen und einen Trip auf den naheliegenden Mount Hutt zu planen. Endlich konnten wir Snowboardausrüstung, -bekleidung und -unterricht zur gleichen Zeit organisieren, deshalb war uns das Wetter recht egal.

Wir haben uns also früh auf den Weg zum Berg gemacht und wurden am ersten Kontrollpunkt aufgehalten, um Schneeketten anzulegen. Wir entschlossen uns jemand anderen beim Anlegen zu helfen um einen Lift zum Gipfel zu bekommen.

Oben angekommen sagte man uns, dass wir das Ticket heute nicht einlösen müssen aufgrund der schlechten Wetterbedingungen. Wir ließen uns aber davon nicht abbringen und machten uns auf zum Snowboardverleih.






Nach einem ersten Kennenlernen mit dem Snowboard kam auch schon Kurt aus den USA, unserer Trainer für heute und gab uns mit noch einem Anfänger aus Australien (der zum ersten mal Schnee sah) fast Einzelunterricht.





Und damit du dir das auch vorstellen kannst, wie das war: Hier noch ein Video von unseren ersten Versuchen.





Zentriert
Den Abend liesen wir dann gemütlich am Kamin im Shackletons Restaurant ausklingen. Von unseren Arbeitgebern Paul & Gayle erhielten wir eine Einladung zum Dinner, als Dank für unseren Arbeitseinsatz. Wir genossen Duck a' la Orange und Canterbury Venison... yummy!




Freitag, 20. August 2010

Rakaia Gorge

26.07.2010:

Heute hatte ich nur wenig im Resort zu tun und nahm mir am Nachmittag, bei herrlichstem Frühlingswetter, einen Ausflug zum nahe gelegenen Rakaia Gorge vor.


Sommer 2010 - Zeit für Ice-Skating

13.07.2010:

Von unseren Flatmates Busty und Penny bekamen wir jedemenge Tipps, was wir an arbeitsfreien Tagen in Methven und Umgebung anstellen könnten. Unweit von Methven, bei Mt. Somers, so erzählten sie uns, haben sie an einem See (Lake Clearwater) ein Ferien-Bungalow, wo wir gerne mal hinfahren könnten und bei frostigen Temperaturen natürlich auch Schlittschuh laufen können. Schlittschuhe verleiht übrigens ein Café, 15km vor dem Erreichen vom Niemandsland. :-)
Kein Wunder, dass sich das Lord of the Rings Filmteam auch hierher in total abgelegene Kulisse zurückzog. Unterwegs trafen wir auch diese imposanten "Tierchen".




Nach knapp 10km (die uns wie eine Ewigkeit vorkamen) Schotterstraße durch subalpine Landschaft erreichten wir dieses abgelegene Fleckchen zum Ice-Skating.




Nunja, unberührte Natur. So war wenigstens nicht mit allzu vielen Schaulustigen zu rechnen...




Bevor wir zu unserem "Durchbruch" beim neuseeländischen Eiskkunstlauf kamen, machten wir uns lieber vom Eis...

... und ließen die spektakuläre Landschaft auf uns wirken. Wir fuhren weiter, auf der Suche nach der "Herr-der-Ringe"-Filmlocation. Nach einer Weile entschieden wir anzuhalten, da wir noch immer nicht wussten, ob wir schon "da" waren... oder es vielleicht hinter irgendeinem Grasbüschel verpasst hatten. Hinweisschilder? Fehlanzeige! Hier gibt's ja nichtmal Strom oder Handyempfang! Wir entschlossen uns einfach mal die Landschaft zu knipsen und diese eindrucksvollen Fotos als Beweis für Mittel-Erde preiszugeben. (Vielleicht war ja tatsächlich irgendwas bekanntes darauf zu erkennen.) Wir mussten definitiv nochmal den 9stündigen Film "durchsehen".



Später erfuhren wir, dass sich auf einer kleinen Anhöhe in diesem entloss erscheinenden Tal ein Schloss befand.

Dienstag, 10. August 2010

Christchurch & Sarinas Birthday

19.06.2010 - 26.06.2010:

Wir fanden ein tolles Plätzchen zum Verweilen in Christchurchs Stadtteil New Brighton. Unweit von Strand und Meer - wo sonst!?

Wir besorgten uns eine MetroCard mit der wir knapp $4 pro Tag x-beliebig oft mit dem Bus durch die Stadt fahren konnten. Das wussten wir gut zu nutzen! Erste Anlaufstelle war natürlich das i-Site um erstmal herauszufinden was so los ist in Christchurch. Cathedrale Square und die Christchurch Cathedrale - das Wahrzeichen der Stadt - lag somit auf unserem Weg. Wir waren nahezu jeden Tag "on tour" und erkundeten die Stadt. Von A wie Arts Centre, mit einer beeindruckenden Ausstellung zu "an American index of the hidden and unfamilar", bis S wie Southern Encounter, Christchurchs Aquarium und Kiwi House. Letzteres hoben wir uns als "Special" zu Sarinas Geburtstag auf.

Hier einpaar Bilder von unseren City-Walks:




Wie bereits angekündigt sollte natürlich Sarinas Geburtstag etwas anders gestaltet sein als unsere typischen Sightseeing Touren. Heute liesen wir es uns mal gut gehen - und ein guter Tag fängt bekanntlich mit einem guten Frühstück an. Dieses liesen wir uns im Drexels Breakfast Restaurant heute mal servieren: 2x Drexel's Special, ein typisch Englisches Frühstück.


Danach ging es zum Southern Encounter, welches neben einem Aquarium ein Kiwi House zu bieten hat. Leider wurden wir am Eingang darauf hingewiesen, dass es heute wahrscheinlich keine Kiwis zu sehen geben wird, da diese erst 2 Wochen hier sind und doch recht scheu seien - ach was? Nagut, dann gaben wir uns dem hin und entschieden uns dennoch "einzutreten" und eben nur das Aquarium zu besuchen.



Wahrscheinlich - sehr wahrscheinlich - lag es daran das heute Sarinas Geburtstag war und einer der 2 Kiwis gut gestimmt war. Wir verfolgten gerade eine Dokumentation, als wir von einem Tierpfleger informiert wurden, dass sich ein Kiwi heute doch zu zeigen traut! Welch ein glücklicher Umstand. So hatten wir doch noch einen 5-minütigen Blick auf Neuseelands Nationalvogel erhaschen können - wenn auch nur hinter Glas und ohne bezeugende Fotos. Aber er war definitv zu sehen und größer als erwartet.

Den Nachmittag bummelten wir wiedermal durch die Stadt, diesmal durch die "zweite Reihe" und den etwas abseits gelegene Gassen.



Etwas aufgefallen im Bild?
Hier nochmal etwas vergrößert... :o)


Erinnert etwas an die Neuverfilmung von "The Italian Job".


Am Abend feierten wir dann Sarinas Geburtstag im Mexican Cafe und nutzten die Happy Hour von 5-7 gnadenlos aus! ;o)



An jenen Tagen, an denen kein allzu tolles Wetter herrschte, waren wir in New Brightons Bibliothek zu finden, wo wir nicht nur in Büchern stöberten und das kostenfreie Internet nutzten - nein, wir genossen manchmal einfach nur die Aussicht...


... und entschlossen und definitiv länger zu bleiben!