So, nun wollen wir doch mal das "Erdbeben" von seiner bisher dominanten Position etwas verdraengen und die Highlights unseres Aufenthaltes in Methven noch schnell, vor unserer Abreise am kommenden Mittwoch, veroeffentlichen! Wir erwaehnen deshalb auch nicht, dass seit dem Erdbeben etwa 700(!) Nachbeben gezaehlt wurden. Wir sind jetzt einfach mal unbeeindruckt - Punkt.
Zunaechst hier einpaar Fotos von unserer Baustelle (Arbeitsstaette...) wo wir die letzten drei Monate geschufftet haben. Violá, la Brinkley Resort:




Restaurant mit Bar:


Unser Chefkoch "
Charly" (alias Karl) bei der Vorbereitung...

So siehts aus, wenn's Raeumungskommando in der Tuer steht. Da gibt's nichts zu lachen! :)


Und sie sieht's danach aus, wenn Sarina aufgeraeumt hat. :)

Anyway, 3rd of October ist unser letzter Arbeitstag - juhu! War 'ne Schufterei!
Was sonst noch so geschah...
Was "echte Boys" hier in Neuseeland sind - Go Hunting!




Hier in Canterbury gilt Jagen, Fischen und Golfen als die beliebtesten Freizeitaktivitaeten. Also widmeten wir uns fuers erste dem Jagen.. Warum nicht mal leckeren Hasen als Sonntagsbraten? Schoener Gedanke - mehr wurde es dann auch nicht. Es blieb bei einem "echten" Treffer und einpaar weniger Possums (vergleichbare Popularitaet wie Marder in unserer Heimat) hat das Land auch.
Ja, Schnee gab es Ende September auch in Methven! Sieh an! Und wir dachten schon Schnee gibts hier nur aufm Berg...



Wenn wir dann mal einen oder zwei Tage frei hatten, da mussten wir "raus" aus Methven. So machten wir einen verregneten Abstecher nach HamnerSprings, wo wir uns in Hot-Pools etwas Entspannung goennten. Anschließend noch in Amberley's Nor'Western lecker Essen gegangen - perfect day! Klang erst wie eine Western Kneipe, war aber alles andere als das. Viel viel besser. Kleiner Gourmet-Laden, den wir da hinter der Tanke entdeckten... :)


Entreé: Geraeucherter Aal auf Meerettich-Kartoffelpüree und "eingelegte" Karotten.

Mains: Canterbury Venison (Reh-Steak) mit gebuttertem Kuerbis und Red-Onion-Marmelade (klingt English einfach besser als Rote-Zwiebel-Marmelade). Delicous!

Desert: Cremé brulee (Vanillecreme mit Caramel-Topping) nebst blanchierter Tamarillo

Das tollste war natuerlich der Preis - 35EUR/p.P. fuer dieses koestliche 3-Gaenge Menue mit jeweils einem Glas regionalem Wein zu jedem Gericht. Fairer Preis, oder?
Und wenn es mal nicht zu einem ganzen Tag frei reichte, dann fuhren wir am zeitigen nachmittag zum nahegelegenen Lake Coleridge. Ein azurblauer Gletschersee... die karge Landschaft gibt der Kulisse einen spektakulaeren Kick! Herrlich...




Ja, und wenn dann wieder kein Schnee liegt (lag eh bloß 3-4 Stunden), dann kann man hier den Duft von bluehenden Mandelbaeumen, Narzissen etc wahrnehmen. Ja es ist Fruehling! Endlich. Und es ist auch Laemmerzeit.





Tja, und die restliche Freizeit verbrachten wir mit unseren Gastgebern Busty, Penny und Mucky daheim...

...oder haben Freunde zum Flughafen gebracht, da deren Visum leider schon so gut wie abgelaufen war. Bye Bye Sandra! See you in Germany.