Dienstag, 5. Oktober 2010

Peak to Pub - Methven Spring Festival

02.10.2010:


Am heutigen Samstag galt es Penny zu unterstuetzen! Sie hatte sich schon wochenlang auf das heutige "Peak to Pub" Rennen intensiv vorbereitet.

Das ganze ist ein Triathlon, bei dem Mann vs. Frau (oder im Team) vom Mt. Hutt Summit (Peak) starten und per Ski, per Bike und zu Fuss so schnell wie moeglich zum Blue Pub nach Methven gelangen muessen. Was fuer ein Spektakel!

Dort oben ging's los:


Danach Downhill mit dem Mountainbike wo wir die Athleten das erste Mal zu Gesicht bekamen...


...sehr kurzer Stopp und weiter zu Fuss - 11km rennen!


Go Penny, go!


Und dann die Zielankunft beim Blue Pub nach knapp 11km Lauf.



Als kleine "erfrischende" Ueberaschung wartet ein aufgebauter Swimmingpool auf die Sportler- jeder musste zwangslaeufig nass werden, da erst der Kontakt mit dem Wasser die Stopp-Uhren anhalten lies. :o) Yeah!

-
Ungluecklicherweise rutschte Penny nach der unerwarteten Abkuehlung aus...und versorgte
sich zur Erinnerung einpaar Schrammen....


Sie nahm's mit Humor und erhielt am spaeteren Abend sogar einen Trostpreis und es wurde eine kleine Grillfete mit Pennys Eltern, ihrer Schwester mit deren Kindern gemacht die alle Schmerzen vergessen lies!

Harbour Cruise - Akaroa/Banks Peninsula

16.09.2010:

Ein Fleckechen Canterbury, das man unbedingt gesehen haben sollte ist Banks Peninsula, eine sued-oestlich von Christchurch vorgelagerte Halbinsel. Diese entstand bei zwei gigantischen Vulkanausbruechen und wird nunmehr von Huegeln und zahlreichen Buchten gepraegt. Sieht auf der Karte schon ziemlich zerklueftet aus... :o)



Auch historisch hat die Banks Peninsula eine nicht ganz unbedeutende Geschichte zu erzaehlen. 1770 sichtet James Cook die Halbinsel - hielt sie jedoch fuer eine Insel und benannte sie nach einem Naturwissenschaftler: Sir Joseph Banks.
1838 handelte Jean Langlois, Kapitaen eines Walfaengers, den Kauf der Halbinsel von den bisher dort lebenden Maori aus. Nach dem Kauf kehrte er nach Frankreich zurueck um eine Handelsgesellschaft zu gruenden. Mit Hilfe der franz. Regierung machten sich 1840 franzoesische Siedler zur Banks Peninsula auf. Jedoch - wie auch immer die Umstaende waren - gerieten wenige Tage vor Ankunft der Franzosen die Britten in Panik und hissten bei Akaroa die britische Fahne um nach dem Vertrag von Waitangi Anspruch auf die Halbinsel zu erheben. Heisst, waeren die Siedler einpaar Tage eher eingetroffen haette sich die Suedinsel Neuseelands womoeglich zur franzoesischen Kolonie entwickelt und die Geschichte Neuseelands einen anderen Verlauf genommen. Lucky Brits! ;o)

Anyway, Franzosen siedelten dennoch in Akaroa an, mussten einpaar Jahre spaeter jedoch jegliche Landtitel an die New Zealand Company verkaufen. Auch heute noch leben Nachkommen der damaligen Siedler in Akaroa und den umliegenden Buchten. So kann man auch den Stil eines franzoesischen Provinzstaedtchens nicht uebersehen.




Bei schoenem Wetter verweilten wir nur kurz im Staedtchen. Warum? Wir mussten den letzten Catamaran am heutigen Tag fuer die Hafenrundfahrt bekommen!




Ahoi!



Im Meer vor Akaroa tummeln sich die weltweit kleinsten und seltensten Delphine: die nur in neuseelaendischem Gewaesser lebenden Hector-Delphine. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen! Eingecheckt und los ging's...


And natuerlich... die Hector-Delphine!


Sonntag, 3. Oktober 2010

Methven 2010 - Highlights

So, nun wollen wir doch mal das "Erdbeben" von seiner bisher dominanten Position etwas verdraengen und die Highlights unseres Aufenthaltes in Methven noch schnell, vor unserer Abreise am kommenden Mittwoch, veroeffentlichen! Wir erwaehnen deshalb auch nicht, dass seit dem Erdbeben etwa 700(!) Nachbeben gezaehlt wurden. Wir sind jetzt einfach mal unbeeindruckt - Punkt.


Zunaechst hier einpaar Fotos von unserer Baustelle (Arbeitsstaette...) wo wir die letzten drei Monate geschufftet haben. Violá, la Brinkley Resort:



Restaurant mit Bar:


Unser Chefkoch "Charly" (alias Karl) bei der Vorbereitung...


So siehts aus, wenn's Raeumungskommando in der Tuer steht. Da gibt's nichts zu lachen! :)


Und sie sieht's danach aus, wenn Sarina aufgeraeumt hat. :)


Anyway, 3rd of October ist unser letzter Arbeitstag - juhu! War 'ne Schufterei!


Was sonst noch so geschah...

Was "echte Boys" hier in Neuseeland sind - Go Hunting!


Hier in Canterbury gilt Jagen, Fischen und Golfen als die beliebtesten Freizeitaktivitaeten. Also widmeten wir uns fuers erste dem Jagen.. Warum nicht mal leckeren Hasen als Sonntagsbraten? Schoener Gedanke - mehr wurde es dann auch nicht. Es blieb bei einem "echten" Treffer und einpaar weniger Possums (vergleichbare Popularitaet wie Marder in unserer Heimat) hat das Land auch.


Ja, Schnee gab es Ende September auch in Methven! Sieh an! Und wir dachten schon Schnee gibts hier nur aufm Berg...



Wenn wir dann mal einen oder zwei Tage frei hatten, da mussten wir "raus" aus Methven. So machten wir einen verregneten Abstecher nach HamnerSprings, wo wir uns in Hot-Pools etwas Entspannung goennten. Anschließend noch in Amberley's Nor'Western lecker Essen gegangen - perfect day! Klang erst wie eine Western Kneipe, war aber alles andere als das. Viel viel besser. Kleiner Gourmet-Laden, den wir da hinter der Tanke entdeckten... :)



Entreé: Geraeucherter Aal auf Meerettich-Kartoffelpüree und "eingelegte" Karotten.



Mains: Canterbury Venison (Reh-Steak) mit gebuttertem Kuerbis und Red-Onion-Marmelade (klingt English einfach besser als Rote-Zwiebel-Marmelade). Delicous!



Desert: Cremé brulee (Vanillecreme mit Caramel-Topping) nebst blanchierter Tamarillo


Das tollste war natuerlich der Preis - 35EUR/p.P. fuer dieses koestliche 3-Gaenge Menue mit jeweils einem Glas regionalem Wein zu jedem Gericht. Fairer Preis, oder?

Und wenn es mal nicht zu einem ganzen Tag frei reichte, dann fuhren wir am zeitigen nachmittag zum nahegelegenen Lake Coleridge. Ein azurblauer Gletschersee... die karge Landschaft gibt der Kulisse einen spektakulaeren Kick! Herrlich...



Ja, und wenn dann wieder kein Schnee liegt (lag eh bloß 3-4 Stunden), dann kann man hier den Duft von bluehenden Mandelbaeumen, Narzissen etc wahrnehmen. Ja es ist Fruehling! Endlich. Und es ist auch Laemmerzeit.




Tja, und die restliche Freizeit verbrachten wir mit unseren Gastgebern Busty, Penny und Mucky daheim...



...oder haben Freunde zum Flughafen gebracht, da deren Visum leider schon so gut wie abgelaufen war. Bye Bye Sandra! See you in Germany.