Vor uns standen 3 freie Tage. Die nutzten wir um ans ca. 600km entfernte Ostkap zu fahren. Unseren ersten Stop legten wir in Katikati ein, wo uns die vielen Wandmalereien sofort auffielen.

Entlang des SH2, vorbei an Bethlehem :-), kamen wir nach Tauranga und Mt. Manganui. Tauranga boomt seit den 90iger Jahren und gehört zu den am schnellsten wachsenden Städten in Neuseeland. Um dem Großstadtgetummel zu entgehen, umfuhren wir Tauranga und machten wir einen Stop in Mt. Manganui (Großer Berg) - benannt nach dem 232m hohen Hügel am Meer.



Dort genossen wir italienisches Eis (Gelato), welches wesentlich schmackhafter war als das aus dem Pappkarton.
Weiter ging es nach Te Puke, der Kiwi-Hauptstadt der Welt.
Wir nutzten die Gelegenheit, um unser Wissen über Kiwis (Kiwifrüchte) auszubessern. Die Kiwi stammt ursprünglich aus China, wo sie als Affenfrucht bekannt war. Als sie nach Neuseeland kam,wesentlich kleiner als man sie heute kennt, wurde sie in chinesische Stachelbeere umgetauft. Clevere Kiwis züchteten um einiges größer. In den 50iger Jahren begann der Export und die Kiwi wurde mit dem Markennamen Zespri versehen. Es gibt 2 verschiedene Kiwifrüchte: die Grüne mit pelzigerHaut und die "Goldene" mit glatter Haut.
Diese und viele weiter Informationen sowie lustige Souveniers fanden wir im KIWI360° Center, wo sich ALLES um die Kiwi dreht.


Entlang des Pazific-Coast-Highway ging es durch spektakuläre Landschaften nach Whatakana, wo wir unsere Nahrungsmittel auffüllen konnten (OneCard Special im Countdown!) und Opotiki, dem Tor zum East Cape.








Mit Einbruch der Abenddämmerung suchten wir uns eine Bleibe für die Nacht, von der man in relativ kurzer Zeit ans East Cape gelangen kann, um mit zu den ersten Menschen zu gehören, die den neuen Tag erleben.


Nirgendwo sonst in Neuseeland ist es auch nur annähernd so abgeschieden wie hier am East Cape. So genossen wir unser Frühstück in eher rauer und ungemühtlicher Küstenlandschaft.

Bei unserer Weiterfahrt Richtung Gisborne vernahmen wir ein unerwartetes Geräuch: an unseren Van hatte sich der Auspuff modifiziert, um genau zu sagen abgetrennt. Trönend düsten wir durch die Landschaft auf der Suche nach einer Werkstatt im Nirgendwo.

Vorbei an Schafherden ging es nach Tolaga Bay in die nächste Garage, wie uns der Schäfer empfahl. Nach kurzer Diagnose bot man uns an, das Endrohr wieder an den Endschalldämpfer anzuschweißen. Unterdessen bummelten wir durch den Ort, der aus nicht mehr als 4 Straßen und einer Hand voll Häuser bestand. Für $40 konnten wir unseren Van nach 1 Stunde wieder abholen und unsere Fahrt fortsetzten. Ganz in der Nähe befand sich neuseelands längste Pier (660m).

Weiter ging es nach Gisborne, welches vorallem bekannt wurde nachdem 1769 Kaptain Cook hier an Land ging.


Gisborne liegt eingequetscht zwischen Surfstränden und einem Meer aus Chardonnay und behauptet stolz von sich, die Stadt auf Erden zu sein, die die Sonne als Erste sieht. Okay, Gisborne hat mehr Sonnentage als jede andere Stadt in Neuseeland. Von Gisborne ging es zurück nach Whatakane, wo wir übernachten wollten, um die Stadt am nächsten Tag zu erkunden.


Auf Grund des schlechten Wetter verschaften wir uns nur eine Überblick vom Lookout und entscheiden uns alsbald die "Heimreise" nach Tairua anzutreten. Schließlich findet am nächsten Tag das Beach Hop statt und die Arbeit im Cafe rief.
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