Wir erreichen das vermutlich irgendwann in vergangenen Tagen stehengebliebene Oamaru. Die einst bluehende Industriestadt besinnt sich heutzutage lediglich auf ihr architektonisches Erbe. Hier fallen jedem sofort die im neoklassizistischen Stil in hellem Kalkstein errichteten Gebäude auf.
Der helle Kalkstein, der auch als "Oamaru stone" bekannt ist, wird nur unweit der Stadtgrenzen Oamarus abgebaut. Viele ortsansaessige Kuenstlern gestalten auch heute noch die interessantesten Skulpturen und erfreuen sich internationalem Absatz.
Wenn es Nacht wird in Oamaru... nein, dann schließen nicht die Kneipen und oeffnen unzaehlige Diskotheken... nein, dann findet im Hafen Oamarus ein recht einzigartiges Spektakel statt. Die Parade der kleinen blauen Zwergpinguine (Oamaru Blue Penguin Colony).
Unweit dieses Schauplatzes, ganz am suedlichen Ende Oamarus, am Bushy Beach geht es etwas unscheinbarer her. Die hiesigen Gelbaugenpinguine sind nicht nur in ihrer Anzahl wesentlich seltener (nahe Oamaru sollen nur noch weniger als 100 Pinguine existieren) sondern auch noch sehr viel scheuer als ihre kleinen blauen Kollegen. Die Gelbaugenpinguine kommen etwa 1-2h vor Sonnenuntergang aus dem Meer und "wären" somit bei besseren Lichtverhaeltnissen fotografierbar gewesen, wenn ja wenn sie sich nur gezeigt haetten.
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