Sonntag, 31. Januar 2010

Ready to take off

Was so in den letzten Tagen geschah...

Heute ist es hier sehr verregnet. Das erste Mal so richtig schlechtes Wetter, seit wir hier sind! Da macht es keinen Spass rauszugehen. Umso besser, denn da koennen wir uns Zeit nehmen hier mal wieder etwas zu berichten.Seit unserem Ausflug in den Norden am vergangenen Mittwoch, haben wir die letzten Tage im Wesentlichen in Auckland verbracht. So langsam finden wir nun aber auch, das es Zeit ist die City zu verlassen!

Am Donnerstag waren wir im noerdlichen Stadtteil Takapuna, bei Rob. Rob, der eigentlich Robert heisst, aber von allen einfach nur Rob genannt wird und genannt werden will, ist ein super netter Automechaniker. Er lebte mehrere Jahre in in Oesterreich und Suedafrika und nun eben (seit 7 Jahren) in Neuseeland. Ihr fragt euch nun sicherlich wie wir gerade zu diesem Rob gekommen sind? Nun das war so: von einer Arbeitskollegin, Maria, erfuhr ich, dass deren Bruder bis letzten Sommer hier in NZ war und noch einen Van bei eben diesem Rob zum Verkauf stehen hat. Tja, und so kam eins zum anderen - gluecklicherweise auch weil hier die Uhren wohl allgemein etwas langsamer gehen und hier und da es einem wie 50 Jahre zurueckversetzt vorkommt - war der Van noch verfuegbar! Klasse! Und wie gesagt Rob war super nett und hat uns alles erklaert und gezeigt auf was man achten muss und wo es was guenstig zu kaufen gibt.



Na jedenfalls haben wir dann gestern einen kleinen Van, einen '89er Nissan Vanette 2L Diesel, gekauft. Das Tolle: wir koennen auch darin uebernachten und er ist mit viel Campingzubehoer ausgestattet. Neben dem Kaufpreis kamen noch $400 fuer eine 12-Monats Registrierung hinzu. Das ist dann Vergleichbar mit der Zulassung und Kfz-Steuer in Deutschland. Ausserdem ist man damit automatisch in der staatlichen Unfallversicherung mitversichert. Weil es ein Diesel ist, muessen wir noch fuer jede 1000km eine Road-User-Charge (RUC) zahlen. Das liegt daran, dass Diesel hier wesentlich guenstiger ($1,10/Liter = 0,56EUR/Liter) ist als Benzin ($1,75, 0,90EUR/Liter). 1000km RUC kosten etwa $45, also kommt man mit einem Diesel immernoch guenstiger, wenn man genuegend Kilometer faehrt. Nun brauchen wir nur noch eine 3rd Party-Versicherung, die Schaeden gegenueber Dritten absichert. Das sollte auch relativ einfach ablaufen und wesentlich guenstiger ($300/1Jahr) als in Deutschland sein. Darum kuemmern wir uns morgen noch.

Heute abend werden wir erstmal Rucksaecke packen, da wir unser Domizil der letzten 10Tage morgen raeumen muessen und auch wollen und mehr von NZ sehen wollen. Angekommen sind wir und genug haben wir von Auckland auch gesehen!

Je nach Internetverfuegbarkeit werden wir aber an dieser Stelle berichten.


Goodbye Auckland!

Donnerstag, 28. Januar 2010

Discovery Tour durch den Norden Aucklands

27.01.2010:

Nach langen Überlegungen wo es heute hingeht, haben wir uns für Nord Auckland entschieden. Mit dem Discovery-Pass konnten wir alle Busse und die Fähre von Devenport zurück nach Auckland Downtown nehmen. So die Theroie!

Zuerst haben wir nach einem Bus und der dazugehörigen Station in Richtung Norden gesucht. Das war gar nicht so einfach bei dem Jungle von Buslinien und Haltestellen. Mit dem NorthStar ging es dann bis zum Ende der Linie - Waiwera, ca. 50km nördlich von Auckland.



Hier wollten wir unsere Wanderschuhe testen und über Felsen zu abgelegenen Buchten klettern, was aufgrund der Ebbe machbar war. Nach 500m bremste ein Angler unsere Abenteuerlust - nur weil wir ihn gefragt hatten - und wies uns darauf hin, dass bereits die Flut eingetreten ist und das Wasser schnell zurück käme... Klasse!



Somit kehrten wir um und nahmen den nächten Bus zu den "erreichbaren" Buchten. Wir muessen ja den Discovery Pass ausnutzen!!
Shakespear Regional Park auf Whangaparaoa Peninsula versprach laut Reiseführer eine abelegene Bucht: Pink Beach. Klingt doch gut, oder?



Also ging es erstmal zurück nach Silverdale, wo wir eine Umsteigemöglichkeit vermuteten, uns jedoch dummerweise 100m davor absetzen liesen und den Anschlussbus verpassten... 50min in irgendeinem Kaff warten. Während wir warteten tauchten plötzlich Busse auf, die selbst die Anzeigetafel nicht kannte!? Irgendwann sassen wir dann im richtigen Bus, mit dem wir mal wieder ans Ende der Linie fuhren - Army Bay, Shakespear Regional Park.



Laut Beschilderung sollte "Pink Beach" in 20-30Minuten erreichbar sein - abgelegen eben.
Beim dritten Anlauf fanden wir dann auch den richtigen Trail in Richtung Pink Beach.



Durch Schafkoppeln, wo wir erstmals die beruechtigten Schafe sahen (Neuseeland ist ja hierfuer bekannt), und einen Kauri-Wald mit noch jungen Kauri-Baeumen.





Zwischenzeitlich genossen wir den Ausblick von einem Lookup und liefen weiter über Schafkoppeln.



Und dann war er da: Pink Beach!



Ein 20qm größer flacher Felsen sollte der "Beach" sein. "Maximum 15 persons" stand einzigen Hinweisschild. Ahja! Na toll... die Enttäuschung war nicht unbedingt zu verbergen. Was nun? Erfreuen oder nochmal 40min zu einem wirklich idyllischen Fleckchen Sandstrand?!

Naja, die Pfunde sollten ja auch irgendwie purzeln und wir wollten ja eigentlich heute nicht ausschließlich baden, sondern auch durch die Natur wandern. Die passenden Schuhe hatten wir ja an, um bei gefühlten 30Grad quer durch einen Regionalpark zu wandern. Nach den besagten 40min erreichten wir dann über Trampelpfade einen schönen Strand - sah sogar so aus, wie im Prospekt. ;o)



Nach kurzer Entspannung, es war schließlich schon 19Uhr(!!!), mussten wir wieder zurück zum Bus Stop, um den letzten Bus nach Auckland zu bekommen. Punkt 22Uhr waren wir wieder zurück. Aber das sollte noch nicht alles an diesem Tag gewesen sein, denn unser Wasservorrat war restlos aufgebraucht (oder bei der Hitze verdunstet?).
No problem! Supermarkt hat ja 24h an 7 Tagen auf. Also shoppen stand noch auf dem Programm. Gegen 23Uhr erreichten wir die Dusche im Hotel.


Lektionen des Tages:
1) Zeittafeln an Bushaltestellen haben nur symbolischen Charakter. Einzig positiv: es tauchen Busse auf.
2) Nicht alles was "Beach" heißt muss Sand als elementaren Bestandteil sein eigen nennen. Felsvorsprung ins Wasser reicht aus.
3) There are many sheep.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Chris Geburtstag ... relaxing!

26.01.2010:

Von den anstrengenden Wanderungen der Vortage geschafft, haben wir uns heute etwas Ruhe gegoennt. Endlich konnten wir auch mal wieder nahezu durchschlafen ... Jetlack ueberwunden!



Aber ganz ohne Sightseeing haben wir es dann doch nicht geschafft! Heute stand ein Besuch im Auckland National Museum an, um uns mit der Maori Kultur zu befassen.



Da die Kiwis eher nachtaktiv sind, muessen wir uns hier erstmal eines "ausgestopften" Kiwis erfreuen...



Anschliessend ging es ohne Bus durch die Auckland Domain, an der Auckland University vorbei, zum Wahrzeichen der Stadt: dem Sky Tower!





Der wundervolle Blick ueber die Stadt in 186m Hoehe ueberwog dann meiner Hoehenangst. Glaeserner Boden im Fahrstuhl...ohje!





Zum Abschluss des Tages sind wir dann noch chique im Monsoon (Auckland Harbourside) zum Abendessen gegangen. Hier gab es multikulturelles von Indisch ueber Thai bis Chinesisch aus Sued-Ost-Asien. Gewuerze mal anderes, aber interessant!



Via Auckland-by-Night ging es dann zurueck ins Hotel.

Dienstag, 26. Januar 2010

Kiwibank and something like this

25.01.2010:

Montag! Buerotag!
Gleich am Anschluss an das Fruehstueck sind wir in die Stadt um buerokratische Dinge zu erledigen. Ein Bankkonto "Free Up" haben wir spontan bei der Kiwibank eingerichtet, da diese auch den Postservice von Neuseeland anbietet und wir dort ja nun oeffter wegen den vielen Postkarten erscheinen werden.

Zur Kontoeroeffnung genuegte eine einfache Bestaetigung vom Hotel (Rechnungskopie), dass wir uns hier aufhielten und der Reisepass. Etwas aussergewoehnlich zu Deutschland war es, dass wir eine PIN fuer die VISA-Karte gleich vor Ort selber festlegen und ein hippiges Kartenmotiv auswaehlen konnten. Alles lief "easy going". Die Bankdame bot uns auch gleich an die Steuernummer hier zu beantragen und war uns behilflich die noetigen Unterlagen bereitzustellen.

Nachdem die Bürokratie erledigt war, wollten wir uns einen Überblick über die Stadt verschaffen. Im Reiseführer wurde Mount Eden - einer von 50 Vulkanen auf denen Auckland erbaut wurde - dafür empfohlen. Ein herlicher Panoramablick bot sich uns hier.



Trotz der Angaben zu Entfernungen war es dennoch nicht fassbar, dass wir so weit weg sind.





Am spaeten vormittag fuhren wir mit der Faehre nach Waiheke Island (New Zealands Wine Island) um uns an den schoensten Straenden Aucklands zu entspannen. Hier entspannte sich leider auch der Akku unsere Kamera, so dass wir erst bei einem zweiten Besuch Bilder machen werden koennen. Dieses war dann somit das letzte Bild...

Auckland City and other districts

24.01.2010:

Nachdem wir gut in Auckland angekommen waren, wollten wir uns die Stadt genanuer anschauen: Wo sind wir? und Was tun wir hier ueberhaupt? ;-)



Bei einem Hafenrundgang entschieden wir uns den Stadtteil North Shore zu besichtigen, der gegenueber am anderen Hafenufer lag und entweder per Faehre oder Bruecke erreichbar ist. Soweit so gut - ueber die Auckland Habour Bridge sollte das doch moeglich sein! Nach gut 1h Fussmarsch zur Bruecke stellten wir fest, dass es wohl doch nur waghalsigen Bungee-Jumpern moeglich ist die Bruecke bis zur Mitte zu begehen. Unsereins entschieht sich dann doch keine Erfahrung dieser Art zu sammeln. Also mussten wir wieder zurueck Richtung Hafen um einen Bus zu finden, mit dem wir die Bruecke ueberqueren konnten. Nach einer weiteren Stunde fanden wir die richtige Station mit passender Linie... Herje, bei 5 verschiedenen Busgesellschaften in Auckland war das kein leichtes Unterfangen. Preisvergleiche waren de facto ausgeschlossen!

Der Nothern Express - warum mit nem einfachen Linienbus, wenn es per Express auch geht - brachte uns dann gegen Mittag endlich ueber die Bruecke nach Smales Farm. Warum die Bushaltestelle dort eher einem Flughafen Terminal glich, haben wir nicht herausfinden koennen. Lag vermutlich an der Tatsache, dass wir den "Express" anstelle eines gewoehnlichen Linienbusses genommen hatten. Die Shakespeare Rd. entlang (erinnerte uns irgendwie an Oxford, bei hochsommerlichen Temperaturen) ging es nach Milford und Takapuna zum "beach". Endlich, Wasser! Warum nur hatten wir eigentlich keine Badesachen mit? Zu bloed aber auch...
Naja, Outdoorboots sollen ja mit jedem Untergrund zurecht kommen! Warum also nicht auch mit Sand?!?!





Nachdem wir ueber Felsen und durch kleine Buchten geklettert waren erreichten wir den Takapuna Beach. Ich lies' es sein, Muscheln zu sammeln... es waren einfach zu viele!! Und irgendwie war uns unterm Rucksack auch nicht nach ausruhen am Strand, bei geschaetzten 30 Grad, zu mute. Die Lake Rd. entlang verliessen wir Takapuna in Richtung Devonport, einem maritimen Oertchen mit kolonialen Architekturen. Vorbei am Mt. Victoria ging es dann nach insgesamt etwa 15km Fussmarsch endlich wieder zur Faehre Richtung Auckland City. Dort angekommen wollten wir nur noch ins Hotel und duschen.

PS: Wo ist im folgenden Bild der Fehler???

Samstag, 23. Januar 2010

Landed - Haere Mai!



Nach unserem 27stuendigen Flug sind wir wohl erhalten gegen am 22/01/2010 13:30Uhr (GMT+12) in Auckland angekommen und duerfen nun ein "12month work permit" unser eigen nennen.



Zugegeben: der Flug kam uns wesentlich weniger langatmig als erwartet vor.
An dieser Stelle koennen wir Emirate Airlines nur nochmal empfehlen!! Es war permanent fuer Erfrischung gesorgt. Auch das Platzangebot war super. Abwechslung boten mehrer hundert Spielfilme und Songs, unterbrochen von mehreren super-leckeren Mahlzeiten arabischer Art.



Declare or Beware! Nachdem wir die Einreiseformalitaeten, aehm den Einreiseprozess (Visum, X-ray Control) ueberstanden hatten - auch wieder reibungsloser als erwartet ;-) - nahmen wir uns den erstbesten "super-shuttle" vom Airport in die Innenstadt von Auckland. So lernten wir gleich mal den "schwungvollen" Fahrstil der Neuseelaender im Linksverkehr kennen. (Da soll unser eins mal noch behaupten er koenne autofahren...)



Fuer die naechsten Tage sind wir im Aspen House Hotel untergebracht, wo wir gleich nach der Ankunft unter die Dusche und anschliessend ins Bett gefallen sind und nur noch schlafen wollten - vorallem um den Tag/Nacht Rhytmus wiederherzustellen...

Jetzt haben wir uns erstmal beim Fruehstueck gestaerkt.
Unser Ziel fuer heute: Auckland City!

Wir berichten und stellen as soon as possible Fotos online.

Tata
Sarina+Christian

Montag, 18. Januar 2010

Noch 3 mal schlafen...

Wir melden uns jetzt noch einmal kurz vorm Abflug bei unseren fleißigen Lesern!

Endlich können wir nun noch alle offene Anliegen gemeinsam abklären... aber zum Glück konnten wir (ähm ich) schon viele Sachen vorher klären! :-p
Morgen werden wir uns noch für einen Schlafsack und einen Daypack entscheiden müssen und dann sind die Koffer bzw. Rucksäcke so gut wie gepackt!

Jetzt heißt es abwarten und Tee trinken bis der Flieger um 20.15 abhebt!
Also alle, die uns noch eine Nachricht hinterlassen wollen bis 20.1.10 18.15 per Handy und ab 20.1.10 20.15 per E-Mail oder Post auf dieser Seite! ;-)

Das war´s erstmal von meiner (unserer) Seite!
VG Sarina

Montag, 4. Januar 2010

Noch 17 Tage...

2010 hat begonnen und Neuseeland kommt nun unaufhaltsam auf uns zu.
17 Tage verbleiben noch um die letzten Vorkehrungen zu treffen.

Bereits im alten Jahr konnten wir die Visa beantragen, Flüge buchen, Hotel (für ersten 7 Nächte) reservieren, Grundausstattung besorgen und in mittlerweile fünf(!) Reisebegleitern stöbern. Heute haben wir dann noch die AKV (Auslandskrankenversicherung) abgeschlossen...

Im Prinzip kann es dann doch aber endlich losgehen. Naja, noch 2 Wochen arbeiten und Behördengänge erledigen.

Bis dahin...

Christian & Sarina


PS: Vielen Dank nochmal an dieser Stelle an Willi, für die ersten Eindrücke von seinem Urlaub in Neuseeland in 2008!