Tagesziel war eine Etappe des Abel Tasman Parks zu bewältigen. Nachdem wir mal wieder am Strand im Irgendwo übernachteten machten wir uns auf den Weg. Unterwegs machten wir Halt bei den "Te Waikoropupu Springs" (kurz Pupu Springs) neuseelands größten Süßwasserquellen (und angeblich die reinsten der Welt). Knapp 14.000 Liter Wasser strömen durch unterirdische Öffnungen die über das Gebiet des Pupu Springs Scenic Reservates verteilt sind. Das Wasser ist wirklich verlockend klar - schwimmen sowie jede andere Form von Wasserkontakt ist jedoch strengstens untersagt.
Der Abel Tasman Nationalpark gilt als der meistbesuchteste in Neuseeland. Die meisten Besucher, wie auch wir, kommen wegen dem populären Coastal Track. Dieser 51km lange Weg führt durch urrtümliche Wälder und vorbei an goldgelben Stränden an die azurblaues Wasser schwappt.
Man könnte echt meinen die meisten Reiseveranstalter haben ihre tollen Abbildungen dieser Landschaft entnommen! Wer nicht 3-5 Tage für die gesamte Strecke investieren will, kann mit Wassertaxis bestimmte Strände anfahren und von dort etappenweise dem Track folgen. Wir machten uns von Totaranui aus auf den Weg in Richtung Awaroa Bay und zurück, was wir in gut 3-4 Stunden bewältigten.
Leider schafften wir es nicht zur Awaroa Hut, da die letzen 300m durch ein Mündungsgebiet führten und wir 2 Stunden vor Ebbe (Low Tide) ankamen und das "Flüsschen" noch nicht zu durchqueren war.
Also mussten wir hier kehrt machen und wieder umkehren, da auch zunehmend die Sonne verschwand - 16:30Uhr!! Doofe Winterzeit!
Am nächsten Tag gönnten wir uns ein absolutes Muss im Abel Tasmann Park: Sea Kayaking!
Früh am morgen fuhren wir von Takaka nach Marahau, wo wir uns nach 20-minütiger Einweisung(!) von Anton, endlich in die Wellen stürzen konnten - naja, also ohne gleich zu kentern. Und so machten wir einen gut 5-stündigen Abstecher zu entlegenen Buchten und zwei kleineren Inseln - ein toller Trip!
Auf Adele Island sichteten wir Seehunde und beim paddeln zu anderen Ufern tauchten hin und wieder kleine Pinguine neben uns im Wasser auf - leider gelangen uns nur wenige Schnappschüsse von diesen. :(
Trotz sichtbarer Ermüdungserscheinungen nach unserer Kayaktour ließen wir es uns nicht nehmen, dem Hinweisschild zum "Split Apple Rock" zu folgen und eine 15-minütige Wanderung bei Dämmerung
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen