03.05.2010:
Der Tongariro Nationalpark wurde 1887 als erster Nationalpark Neuseelands gegründet. Mit seinen drei aktiven Vulkanen (Tongariro, Ngauruhoe und Ruapehu) gilt er als spektakulärster Neuseelands. Mit Herr der Ringe Trilogie wurde dieser Nationalpark als "Mordor" verfilmt und bekannt. Populär sind die beiden Walks "Tongariro Alpine Crossing" und "Tongariro Northern Circuit", wobei erster sich bestens als Tageswanderung eignet - Abholshuttle am anderen Ende vorausgesetzt.
Um Shuttlekosten zu sparen entschlossen wir uns, zum Gipfel von der einen Seite und zurück zu wandern und an einem anderen Tag von der anderen Seite zum Gipfel und wieder zurück. Dieser Entschluss erwies sich als vernünftig, wenn gleich dies auch doppelte Anstrengung bedeutete. Wie wir am Nachmittag am Gipfel von entgegenkommenden Wanderern erfuhren, sei ziemlich schlechtes Wetter und Null-Sicht auf der anderen Seite gewesen.


05.05.2010:
Nachdem wir bei unserer ersten Wanderung auf dem Rückweg noch ziemlich nass geworden waren, gönnten wir uns im nahegelegenen Turangi für unglaublich preiswerte $3 p.P. Eintritt ein warmes Bad im Hallenbad zur Entspannung. Da für den kommenden Tag Regen, Regen und noch mehr Regen angekündigt war, brachen wir nach Taumarunui auf.
Am darauffolgenden Tag wollte das Wetter irgendwie auch nicht so richtig, aber an der Information hieß es, dass schöneres Wetter im Nationalpark sei. Was tun? Wir brachen schließlich bei dichtem Nebel auf...
...und nach der ersten Steigung sah esw plötzlich so aus:
Another Day in Paradise!?
Also wenn das keinen guten Grund für eine Tageswanderung darstellt? So machten wir schnell auf den Weg in den Nationalpark. Geschlagene 5 Stunden brauchte ich vom Startpunkt im Tal zum Gipfel des Mt. Tongariros. Eine sicher nicht ganz leichte, aber landschaftlich einzigartige Wanderung, die ich nur weiterempfehlen kann - auch ohne Lord of the Rings Background. Natürlich ging es an Kulisse mit Wiedererkennungseffekt vorbei. Na wer (er)kennt's?
Gollum: "Mein Schatz...." ;-)
Der Weg führt dabei durch die verschiedensten Vegetationszonen: angefangen bei alpinen Buschland mit Gestrüpp und Wiesen, hinauf an karg bewachsenen Kraterwänden, ja sogar durch einen Krater hindurch - awesome!



Das tolle Wetter erlaubte spektakuläre Ausblicke, wenn auch frostiger Wind in 1.967m Höhe ging.


Der Weg führt dabei durch die verschiedensten Vegetationszonen: angefangen bei alpinen Buschland mit Gestrüpp und Wiesen, hinauf an karg bewachsenen Kraterwänden, ja sogar durch einen Krater hindurch - awesome!
Das tolle Wetter erlaubte spektakuläre Ausblicke, wenn auch frostiger Wind in 1.967m Höhe ging.
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